Das Verkehrssicherheitsprogramm „Toter Winkel“ des ADAC – Unsere vierten Klassen lernen die Gefahr des Todes-Winkels kennen

Immer wieder kommt es zu schweren Verkehrsunfällen, weil Bus-, Auto- oder LKW-Fahrer beim Abbiegen Fußgänger oder Radfahrer übersehen, die sich im toten Winkel befinden. Um unseren Viertklässlerinnen und Viertklässlern die Gefahren des „Todes-Winkels“ bewusst zu machen, eignete sich deshalb das Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC Nordbayern sehr gut. Während des 60 Minuten dauerenden Programms, an dem jede der vierten Klassen teilnahm, erlebten die jungen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer live, wie gefährlich der Bereich des toten Winkels ist.

Hierzu wurde zunächst mit ihnen der Begriff erarbeitet und besprochen. Den Schülerinnen und Schülern war schnell klar, dass es sich um einen sehr bedrohlichen Aspekt im Straßenverkehr handelt, der sie auch das Leben kosten kann. Um die Theorie zu veranschaulichen, versuchten die Kinder den Umfang des toten Winkels mit Hilfe kleiner Pylonen um einen Bus herum abzustecken. Diesen hatte die Schulleitung im Vorfeld von der Firma Cermak organisiert. Der Moderator des ADAC ging anschließend mit den Schülerinnen und Schülern die einzelnen Gefahrenbereiche rund um den Bus ab. Um den gesamten Bereich des toten Winkels gut sichtbar zu demonstrieren, wurde schließlich eine gelbe Plane in entsprechender Größe, neben dem Bus platziert, auf die sich die Verkehrsneulinge stellten. Alle Kinder waren vom enormen Umfang des Todes-Winkels sehr überrascht und auch erschrocken. Nun durften die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams auf dem Fahrersitz des Busses Platz nehmen und erleben, dass die ganze Klasse mit jeweils rund 20 Schülerinnen und Schülern aus der Perspektive des Fahrenden nicht zu sehen war.

Das für Schulen kostenlose Angebot des ADAC eignete sich gut, um die Viertklässlerinnen und Viertklässler über den toten Winkel aufzuklären und sie auf den Straßenverkehr vorzubereiten.

Maximiliane Nüsslein