Schöpfung und Schöpfung bewahren!

Wie im katholischen Religionsunterricht der 1. Klassen, war das Thema „Schöpfung und Schöpfung bewahren!“ ein wichtiger Lerninhalt auch in der 2. Klasse.

Hier gingen wir noch einen Schritt weiter: Wir haben uns gemeinsam überlegt, wie dieses „sich Kümmern um Gottes Schöpfung, dieses Aufpassen auf Gottes Schöpfung“ (siehe 1. Klassen) aussehen könnte.

Vorschläge der Kinder:

  • Öfter zu Fuß gehen!
  • Das Fahrrad benutzen!
  • Auf’s Autofahren verzichten (Taxifahrten)!
  • E-Autos fahren (damit meinten sie uns Erwachsene)!
  • Keine Tiere quälen!
  • Keine Pflanzen absichtlich niedertreten!
  • Bäume und Pflanzen pflanzen!
  • Weniger streiten!
  • Traurige Menschen trösten!
  • … Die Umwelt nicht verschmutzen!

Und genau da haben wir angesetzt! Wir machten in unserer letzten gemeinsamen Religionsstunde eine Säuberungsaktion (obwohl wir diesen Müll gar nicht hingeworfen haben).

Die Kinder der 2b waren da sehr einsichtig: Wir machen das und hoffen, dass wir es nie wieder machen müssen (weil diese „Umweltschweine“ – O-Ton eines Kindes – es vielleicht kapieren, dass der Müll nicht in die Umwelt gehört. Vielleicht oder besser: HOFFENTLICH).

Mit Handschuhen, Eimern oder Tüten ausgestattet, sammelten wir in nur 30 Minuten so viel Müll (Oberer Pausenhof, unterer Pausenhof, Treppen zum Place-de-Laneuveville, Gehsteig zum Hallenbad (und da sah es am schlimmsten aus: Zigarettenkippen, Blechdosen, zerbrochenes Glas, Plastik, Masken), Verkehrsübungsplatz. Dort am Ziel angekommen, leerten die Kinder bei den Hochbeeten der 1. Klassen ihre Behälter aus:

Uns fehlen die Worte!

Ist in dieser Religionsstunde nicht das Wort „Umweltschweine“ gefallen?

Berechtigt!

 

Gabriele Appl, Religionslehrerin