Krieg in der Ukraine … Hilfe für ukrainische Flüchtlingskinder

In der Zeit vom 19. März bis 25. März fand bei uns der fast schon traditionelle Ostermarkt für Eltern und Schulkinder zugunsten der ukrainischen Flüchtlingskinder statt, die in Auerbach angekommen sind und nach den Osterferien unsere Grundschule in einer sog. pädagogischen Willkommensgruppe besuchen werden.

Angeboten wurden selbst gebastelte Frühlings- und Osterdekorationen wie Kerzen, Eier, Karten und vieles mehr. Dabei konnte ein Reingewinn in Höhe von 1000 Euro erwirtschaftet werden.

Am Donnerstag, 30.03.2022, war es nun so weit: Die Schulleiterin Gabriele Appl und die Viertklässler der 4c, die fleißig den Verkauf übernommen hatten, konnten stolz an den Auerbacher „Helferkreis“ dieses Geld stellvertretend an Frau Verdi Akdemir, engagierte Mitarbeiterin im „Helferkreis“, übergeben. Sie bedankte sich dafür von Herzen und versprach den Kindern, weiterhin für sie und die ukrainischen Flüchtlingskinder zu beten: „Diese Spende werden wir zweckgebunden für eure künftigen Schulkameraden aus der Ukraine verwenden.“ Schmunzelnd fügte sie hinzu: „Und all die, die beim Ostermarkt geholfen haben, kommen bestimmt in den Himmel.“

Gleichzeitig konnte Frau Akdemir zahlreiche Kinderkleidung für den Frühling und Sommer, Schuhe in allen Variationen, Badesachen usw. in Empfang nehmen. Initiiert hatte diese Aktion Birgit Barth, ebenfalls Mitglieder im „Helferkreis“. Sie hatte diesbezüglich im Vorfeld Kontakt zur Schulleiterin aufgenommen und Frau Appl setzte Frau Barths Vorschlag sofort in die Tat um. Sie bat über die schul.cloud die Eltern um Hilfe und Unterstützung und wusste, dass sie sich, wann immer es um ein soziales Engagement geht, auf die Kinder und deren Eltern verlassen konnte. So wurden zahlreiche sehr gut erhaltene Sachen für die Flüchtlingskinder in die Schule zum Verteilen gebracht.

Die Schulleiterin Frau Appl war sichtlich überwältigt, was in ein paar wenigen Tagen initiiert und erfolgreich durchgeführt wurde, wenn viele Menschen zusammen helfen: „Es genügt meiner Meinung nach nicht nur mit Worten festzustellen, wie traurig dieser sinnlose Krieg doch ist. Viel wertvoller für die Menschen aus der Ukraine sind Taten und persönliches Engagement – und genau das haben unsere Schulkinder und viele Eltern mal wieder unter Beweis gestellt.“

Frau Appl war bei der Kleiderausgabe im Schwesternwohnheim mit dabei und konnte sehen, wie notwendig und sinnvoll die Kleidersammlung in der Schule war. Auch Frau Barth, die ebenfalls bei der Ausgabe vor Ort war, freute sich sehr: „Vielen herzlichen Dank an die Kinder und Eltern der Dr.-Heinrich-Stromer-Grundschule nochmal für die Spendenaktion. Die ukrainischen Mütter haben geweint vor Freude und ich bekomme deshalb noch immer eine Gänsehaut.“

 

Gabriele Appl