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Gemeinsam sind wir STARK: Die Klasse 4d im Schullandheim


Mit Sack und Pack bezogen wir am Montagmorgen des 23. Februar 2026 das Schullandheim in Pottenstein. Gleich zu Beginn wartete die erste Herausforderung auf uns: das Beziehen der Betten. Dank gegenseitiger Unterstützung meisterten wir diese Aufgabe jedoch schnell und erfolgreich.

Anschließend erkundeten wir das Schullandheim im Rahmen einer kleinen Rallye, bei der wir uns besser orientieren und die Umgebung kennenlernen konnten. Unter dem Motto „Gemeinsam is(s)t man glücklicher“ trafen wir uns danach zum Mittagessen und wurden vom hervorragenden Küchenpersonal bestens versorgt. Auch beim Tischdecken und Aufräumen zeigten wir, dass wir gut zusammenarbeiten können.

Das Thema „Gemeinschaft“ zog sich wie ein roter Faden durch den Tag. In der Turnhalle stellten wir uns verschiedenen Teamaufgaben, die nur durch Zusammenarbeit, gute Kommunikation und cleveren Strategien zu lösen waren. Auch wenn es manchmal herausfordernd war, wuchsen wir als Klasse immer enger zusammen und erreichten gemeinsam unsere Ziele.

Ein besonderes Highlight erwartete uns am Nachmittag: Die Turnhalle wurde mit über 5000 Dominosteinen „geflutet“. In Gruppen bauten wir kreative Konstruktionen mit vielen verschiedenen Figuren und Tricks. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Während des Bauens lernten wir viel über Fairness und den richtigen Umgang miteinander. Wenn einmal etwas umfiel, war es wichtiger, gemeinsam nach vorne zu schauen und weiterzubauen, statt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen.

Am Ende verbanden wir die Bauwerke aller Gruppen zu einem großen Gesamtkunstwerk. Beim spannenden Finale verfolgten wir den Dominolauf mit großer Begeisterung. Auch wenn er zwischendurch ins Stocken geriet, überwog die Freude über das gemeinsam Geschaffene.

Fazit: Der Domino-Nachmittag war nicht nur ein großer Spaß, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für unser Sozialverhalten. Das gemeinsame Erfolgserlebnis hat uns als Klasse gestärkt und mit viel Stolz erfüllt.

Den Abend ließen wir gemütlich bei einem gemeinsamen Spieleabend ausklingen.

Am Dienstag wurden wir von warmen Sonnenstrahlen geweckt, die uns direkt nach draußen lockten. Bei einer kleinen Wanderung zur Himmelsleiter genossen wir die Aussicht.

Weiter ging es zum „Hasenloch“, wo wir im Wald spielten und besonders beim Spiel „Zapfen kacken“ unsere Lachmuskeln strapazierten . Auch beim Zielweitwurf mit Zapfen hatten wir großen Spaß. Nach der ausgiebigen Wanderung wurden wir schließlich mit Schnitzel und Pommes belohnt.

Nach dem Essen ging’s direkt weiter zu einem „Verdauungsspaziergang“. Als spannende Schnitzeljagd erforschten wir Pottenstein. Dabei erfuhren wir vieles über die Geschichte Pottensteins. Anschließend stürmten wir das Freizeitbad Juramar. Die Rutsche war dabei ganz klar das Highlight und sorgte für jede Menge Action, aber auch beim Schwimmen und Tauchen zeigten wir vollen Einsatz.

Frisch gewaschen, aber ziemlich k.o., machten wir uns an den steilen Aufstieg zurück zum Schullandheim. Zum Glück wurden wir oben mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt, der die Strapazen schnell vergessen ließ.

Am Abend stellte uns Frau Deml noch einmal auf die Probe: Teamwork war gefragt! Beim Eisschollenspiel zeigten wir eindrucksvoll, dass bei uns niemand zurückgelassen wird. Gemeinsam kämpften wir uns bis ins „rettende Boot“ – echter Zusammenhalt eben! Weitere Spiele sorgten für einen rundum gelungenen Abend.

Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen richtig schwer. Niemand wollte, dass die tolle Zeit schon vorbei ist. Nach dem Packen, Aufräumen und einem leckeren Frühstück ging es ins Fränkische Schweiz Museum nach Tüchersfeld. Dort nahm uns Herr Wittenborn mit auf eine spannende Reise ins Mittelalter. In verschiedenen Rollen wurde Geschichte plötzlich lebendig. Das absolute Highlight war, dass ein Schüler zum Ritter ausgerüstet wurde, was bei der schweren Ausrüstung gar nicht so leicht war.

Zum Abschluss fuhren wir zurück nach Auerbach, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Für manche war es eine echte Herausforderung, so lange von zu Hause weg zu sein und so viel Zeit miteinander zu verbringen, aber alle haben das mit Bravour gemeistert.

Fazit: Der Schullandheimaufenthalt war eine erlebnisreiche, lustige und unvergessliche Zeit, die unseren Klassenzusammenhalt enorm gestärkt hat – daran werden wir uns noch lange erinnern!

18. März 2026